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“Geburt Christi” – vollendete Malkunst des Barthel Bruyn

16.12.2014  Nirgendwo ist das Weihnachtsgeschehen in Essen schöner dargestellt als auf den ehemaligen Altartafeln der Münsterkirche, die der Kölner Maler Barthel Bruyn d.Ä. (1493–1555) zwischen 1522 und 1525 im Auftrag des Essener Frauenstiftes malte. Er stellt die Geburt Christi, aber auch die Anbetung der Könige in eine Renaissance-Halle  vor einer weiten, toskanisch anmutenden Landschaft. Das Jesuskind, Maria und Josef sowie die das Kind anbetenden Engel und Könige zeigen durch die Zeichnung ihrer Gesichter und der Stoffe ihrer Gewänder die hohe künstlerische Qualität des Meisters, der vor allem für seine Protraits bekannt ist. Seine Bilder hängen heute in den großen Museen der Welt, im Louvre, in der Eremitage in Petersburg oder dem Metropolitan Museum in New York, aber eben auch in der Essener Anbetungskirche.
Die beiden doppelseitig bemalten Tafeln zeigen auf der anderen Seite die Kreuzigung und Beweinung Christi. Ursprünglich handelte es sich um vier Tafeln, zwei gingen im 19. Jahrhundert verloren.  Die Tafeln waren zu beiden Seiten eines Schnitzaltars aufgehängt, der im Hochchor der Münsterkirche gestanden hat.

Eine Sonderführung zu den Altartafeln des berühmten Künstlers bietet die Domschatzkammer in der weihnachtlichen Festzeit am Sonntag, dem 4. Januar, an, sie beginnt um 14.00 Uhr. Treffpunkt ist das Foyer der Domschatzkammer, die Kosten betragen 3 € pro Person.  (gedo)