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Jahreshauptversammlung am 25.11. – bitte vormerken

09.09.2014  Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Münsterbauvereins wird ungewöhnlich, aber thematisch passend beginnen. Gezeigt werden wird am Dienstag, dem 25. November, um 17.oo Uhr der Film „Der Essener Dom“, der 2010 vom WDR gedreht wurde. Aus diesem Grund findet die Versammlung ausnahmsweise in der Aula des Generalvikariats statt. Um 18. 00 Uhr beginnt hier auch die eigentliche Jahreshauptversammlung. Eine gesonderte Einladung dazu wird noch an die Mitglieder gehen.

Der Film, der 2010 anlässlich von Ruhr.2010 gedreht wurde,  ist eine Mischung aus klassischer Dokumentation, szenischen Rekonstruktionen und Computeranimation. Von den frommen Anfängen des Ruhrgebiets über den politischen Aufstieg, vom totalen Zusammenbruch bis hin zur schillernden Metropole spannt „Der Essener Dom“ den Bogen über mehr als elfhundert Jahre.
Die Geschichte des Essener Doms ist „Frauenpower pur“ und lässt sich bis heute an der Architektur ablesen. Der heutige Dom geht zurück auf die Kirche des um 850 gegründeten Essener Frauenstifts. Zwei Brandkatastrophen gaben der Frauengemeinschaft Gelegenheit, ihre Kirche jedes Mal größer und schöner als zuvor wieder aufzubauen. Und die Frauen versäumten auch nicht, ihre Kirche mit besonderen Schätzen auszustatten. Der Stiftsschatz, den sie zusammentrugen, ist heute einer der bedeutendsten Kirchenschätze Europas. Die Erfolgsstory des Frauenstifts fand im 19. Jahrhundert durch Napoleon und die Preußen ein jähes Ende. Ihre große Renaissance erlebte die Kirche 1958 – als sie zur Kathedrale erhoben wird, zum Sitz des Ruhrbischofs Franz Hengsbach.
Verantwortlich für den Film sind Martin Papirowski (Regie) und Heike Nelsen-Minkenberg (Drehbuch).