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Rückblick „Engel auf den Feldern singen“

Mitte Dezember gab es für die Mitglieder der Münsterbauvereins eine Sonderführung zu den Gemäldetafeln des spätmittelalterlichen Malers Barthel Bruyn in der Anbetungskirche St. Johann. Die Teilnehmer hatten die seltene Gelegenheit ganz nahe an die Gemälde zukommen und jedes Detail zu erblicken.

Die beiden doppelseitig bemalten Tafeln wurden zwischen 1522 und 1525 von dem Kölner Maler Barthel Bruyn (1493–1555) im Auftrag des Essener Stifts für die Münsterkirche geschaffen. Ursprünglich handelte es sich um vier Tafeln, zwei gingen im 19. Jahrhundert verloren. Die erhaltenen Tafeln zeigen auf der einen Seite die Geburt Jesu und die Anbetung der Könige. Auf der anderen sind die Kreuzigung und Beweinung Christi dargestellt. Die Tafeln waren zu beiden Seiten eines um 1500 geschaffenen Schnitzaltars aufgehängt, der im Hochchor der Münsterkirche gestanden hat. Die Essener Tafeln gehören zum Frühwerk des Kölner Malers, der zu den bedeutendsten Vertretern seiner Zunft in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Köln zählte.